Stadtbestäubung

Lyrik

Die Mitglieder des Stadtensembles begeben sich auf einen poetischen Parcours durch den öffentlichen Raum: Fußgängerzone, Kaufhaus, Cafe, öffentliche Toilette, Supermarkt, Bushaltestelle, Bus, etc. Jeweils „bewaffnet“ mit poetischen Zeilen – von der lyrischen Naturbetrachtung bis hin zu Dada-ähnlichen Sprachspielereien. Die Spieler*innen mischen sich unters Volk, allein oder in kleinen Gruppen, setzen sich im Café an Tische zu anderen Cafébesucher*innen, warten scheinbar auf den Bus, probieren Schuhe an, kaufen im Supermarkt ein, besuchen eine Kirche, sitzen an einem Brunnen und beginnen – unerwartet – ihre nächste Umgebung zu verzaubern, zu irritieren, zum Aufhorchen zu animieren und letztlich einzuladen, in Kontakt zu treten, hinter den Alltagshorizont zu blicken.

Im Vorfeld dieses poetischen Events sind Bürger*innen ebenfalls aufgerufen, sich zu beteiligen: Sie werden über Presse und Social Media dazu aufgerufen, gewünschte oder selbst geschriebene Lyrik an das Stadtensemble zu senden. Die eingesandten Texte werden dann in das Programm der Stadtbestäubung integriert. Zusätzlich können Lieblingsgedichte und selbst Verfasstes überall in der Stadt auf ausgelegte Blanko-Karten geschrieben werden, welche zuvor in Geschäften und Lokalen verteilt werden. Die Bürger*innen sind eingeladen diese „Lyrik-Post“ an verschiedenen Plätzen ihrer Stadt zu hinterlassen, um als poetischer Gruß entdeckt zu werden.

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