Junge Bühne

Die Junge Bühne Münsterland bietet ein hochkarätiges Kulturprogramm für junges Publikum an.

Aus folgenden Produktionen können Vorstellungen für ein junges Publikum ab acht bis sechzehn Jahren ausgewählt, gebucht und in der eigenen Kommune gezeigt werden

An Schulen, in Theatern oder an besonderen Spielorten im Münsterland bringen vier profilierte Labels ihre aktuellen Produktionen auf die Bühne: das MNEME kollektiv, echtzeit-theater, Fetter Fisch – Performance I Theater sowie das Tat Sachen Theater. Präsentiert werden ausgewählte Produktionen aus den Bereichen Theater, Tanz und Performance, die speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt wurden. Die außergewöhnlichen Stücke und Performances stellen gewohnte Sehweisen auf den Kopf, überraschen mit ihrer Ästhetik und erzählen von Themen, die junge Menschen wirklich angehen, im direkten Dialog mit dem Publikum.

Junge Bühne Münsterland lädt ein, Theater neu zu entdecken – als Ort der Begegnung, des Austauschs und des Staunens. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die Produktionen, die gebucht werden können inklusive eines Überblicks über Inhalt und technische Bedingungen. Auf Wunsch können wir Ihnen einen Link zum jeweiligen Mitschnitt der einzelnen Produktionen zukommen lassen. Ziel ist, den Kommunen den Zugang zu einem hochwertigen kulturellen Angebot für junges Publikum zu eröffnen und die kulturelle Teilhabe junger Menschen im Münsterland nachhaltig zu stärken.

Bei Interesse und Fragen melden Sie sich gerne unter der folgenden E-Mail-Adresse:

info@stadtlandbuehne.de

Gefördert im Rahmen des Projekts Stadt.Land.Bühne 2026

Die einzelnen Projekte

Alice im Wunderland (ab 8 Jahren)

Ein Spiel mit der Wirklichkeit

Fetter Fisch – Performance/Theater

Inhalt

Wie konnte das geschehen? Die Welt steht plötzlich auf dem Kopf. Sie ist von jetzt auf gleich aus den Fugen geraten. Bislang geltende Regeln haben ihre Gültigkeit verloren. In einer Zeit, in der nichts mehr so ist, wie es vorher war, begibt sich ein junger Mensch namens Alice voller Mut und Neugier auf die Reise. Und diese Reise ist nicht immer leicht. Mal wird Alice winzig klein und fühlt sich machtlos und verloren. Dann ist sie so riesig groß, dass sie in diese Welt kaum mehr hineinpasst. Ständig verändert sich alles. Was jetzt so ist, wird später so oder so oder sogar so. Nur eine Sache bleibt. Nämlich die Frage, die man sich im Laufe des Lebens immer wieder stellt. Wer bin ich eigentlich?

Ein humorvolles Theaterspiel mit Körper, Licht und Illusionen. Ohne Sprache. Wundern erwünscht!

Pressezitat

„Leandro Kees hat mit der Regie und Choreografie ein poetisches Spiel geschaffen, was pointiert die beiden Schauspieler miteinander agieren lässt und dadurch Handlung und Handlungsräume schafft. Es erfordert Konzentration, doch das intensive Zuschauen wird mit vielen kleinen Überraschungen belohnt. Lichteffekte und Geräusche unterstützen Bilder und Aktionen, bezaubern, schaffen Spannung und Neugier. […] Die unmittelbare Nähe erleichterte ein intensives Zuschauen und die Konzentration so nah dran am Geschehen. Hinterher konnten die Kinder mit den Schauspielern das Bühnenbild erkunden. Sie waren begeistert von all den kleinen Bildern, Verstecken, Klappen – wie eine Bühnen-Wunderkiste“ Westfälische Nachrichten, 23. November 2021

Spieldauer

50 Minuten + Nachgespräch

Workshop optional möglich

45 -60 Minuten (Zusatzkosten)

Anreisende Personen

2 Spieler*innen, 1 Techniker

Bühnengröße

8x8m

Deckenhöhe

4m

Raum

verdunkelbar

Technische Voraussetzungen

min. Stromanschlüsse, optimal Lichtanlage, Tonanlage (kann mitgebracht werden)

Verortung im Unterricht

Deutsch, Kunst, Musik

Themenschwerpunkte

Illusion, Fantasie, Körpertheater, Theater ohne Sprache

Theaterpädagogisches Material

Kann auf Wunsch zur Vor- oder Nachbereitung zugesendet werden

Links zum Trailer

vimeo.com/884732419

Website-Adresse

fetter-fisch.de/alice-im-wunderland/

Fiesta (ab 9 Jahren)

von Gwendoline Soublin, deutsch von Corinna Popp

echtzeit-theater – Theater

Inhalt

Schon als er klein war, sagte Nono immer:
„Wenn ich zehn werde, steigt eine Riesenparty, die Party aller Partys, die absolut beste Fiesta!“
Was tun wir, wenn das Leben plötzlich alle Pläne durcheinanderwirbelt? Können wir trotzdem feiern – und vielleicht sogar gerade dann?

Zu Nonos zehntem Geburtstag steigt eine Riesenfeier, die fetteste Fete, die Party aller Partys, eine gigantische Fiesta! Nono hat sich ein Leben lang auf diesen Tag vorbereitet und an alles gedacht: Zitronenbaiser-Smarties-Torte, goldene Papiergirlanden, eine Rede über die Welt, so wie er sie sieht… Alle seine Freund*innen werden da sein. Aber dann kommt alles anders: Die Wettervorhersage kündigt einen schweren Sturm an. Maria Theresia, ein Orkan, so stark, dass er sogar Pizzalieferwägen mitreißt, zwingt die Kinder zum Drinnenbleiben. Das Fest droht buchstäblich abgeblasen zu werden. Was wird aus Nonos Geburtstag und der Fiesta seiner Träume? Werden seine Freund*innen eine Lösung finden oder müssen sie Nono absagen? Vielleicht wird am Ende doch gefeiert – nur ganz anders, als alle es sich vorgestellt haben…

Themen und Konzept

„Fiesta“ von Gwendoline Soublin thematisiert auf ehrliche und zugleich humorvolle Weise, wie ein unvorhergesehenes Ereignis oder eine globale Krise unseren Alltag durcheinanderwerfen kann. Wie können wir in Zeiten einer Krise Verantwortung für einerseits unsere Wünsche und zugleich die Bedürfnisse unserer Mitmenschen übernehmen und Kompromisse finden? In Fiesta befinden sich das Publikum und die Spieler*innen gemeinsam auf der Spielfläche, feiern gemeinsam das Leben und erkunden die Freundschaft in stürmischen Zeiten.

Spieldauer

60-65 Minuten (Nachgespräch optional möglich)

Vorbereitungsworkshop optional möglich

90 Minuten (Zusatzkosten)

Anreisende Personen

4 Spieler*innen, 1 Technikperson

Bühnengröße

Es ist kein klassischer Bühnenraum nötig, da das Publikum auf/ an der szenischen Fläche sitzt. Optimale Raumgröße: 12m x 9m oder größer, minimale Raumgröße 10m x 8m

Deckenhöhe

min. 3,50m, optimal 4,00m oder höher

Raum

verdunkelbar, bestenfalls kein Steinboden

Technische Voraussetzungen

min. Stromanschlüsse, optimal Lichtanlage, Tonanlage (kann mitgebracht werden

Weitere wichtige Informationen

max. Publikumsgröße 70-80 Personen (je nach Raumgröße), vorherige Raumbesichtigung nötig, Inszenierung ist allerdings auf viele Räume anpassbar.

Themen

Freundschaft, Gemeinschaft und Zusammenhalt in Krisenzeiten oder während unvorhergesehener Ereignisse

Verortung im Unterricht

Sachunterricht, Gesellschaftswissenschaften, Politik, Deutsch

Theaterpädagogisches Material

Kann auf Wunsch zugesendet werden

Trailer

vimeo.com/1153621324

Produktionsseite auf Homepage

echtzeit-theater.de/?p=3949

Das besondere Leben der Hilletje Jans (ab 9 Jahren)

von Ad de Bont und Allan Zipson

echtzeit-theater – Theater

Inhalt

„Frauen auf einem Schiff? Seid froh, dass das nicht möglich ist.“Das Waisenmädchen Hilletje Jans wird im 18. Jahrhundert fälschlich als Mörderin beschuldigt. Nach Jahren im Spinnhaus entschließt sie sich als Junge verkleidet auf einem Schiff anzuheuern. Dort wird ihr der verdiente Respekt zuteil, sie kämpft gegen Piraten und kehrt als Held(in) in ihre Heimatstadt zurück. Doch dann wird ihr Geheimnis aufgedeckt…

WESTWIND 2018, Kinderjury (Auszug)

Das Stück ist ein echtes Meisterwerk. Das Bühnenbild war etwas komplett Neues für uns und etwas Neues zu erleben ist uns sehr wichtig. […] Wir haben als Publikum eine starke Verbundenheit mit dem Bühnengeschehen gespürt: nicht durch Gänge der Schauspieler*innen ins Publikum, sondern durch die spannende Geschichte selbst. […] Uns allen ist das Stück inhaltlich wichtig und es regt zum Nachdenken an. […] Uns hat der gesellschaftskritische Ansatz des Stücks überzeugt und die Mittel, mit denen es umgesetzt wurde.

Westwind 2018, Preisjury (Auszug)

Ein Stück, das vor 35 Jahren geschrieben wurde, erweist sich vor dem Hintergrund der Genderdiskussion als geradezu visionär, weil es die Rollenklischees hinterfragt. […] Munter werden die Rollen durchgewechselt, mit großer Lust schlüpfen die Männer in Schürzen und Kleider. Und nicht nur da sind sie konsequent: Sie erzählen eine Geschichte über die Armut, also sind sie auch vermeintlich arm in der Wahl ihrer Mittel. Sämtliche Kostüme hängen an zwei Kleiderständern, die Spielfläche reduziert sich auf ein kleines Viereck. Aber gerade dadurch erzielen sie eine große Konzentration und eine Freiheit im Spiel. Sie springen in die Geschichte und wieder heraus, sie wechseln die Perspektive nach Herzenslust und mit ihr die Spiel- und Erzählweise. So kommen Form und Inhalt zusammen in diesem wunderbaren Spiel mit Armut, Freiheit und Geschlechterrollen.

Spieldauer

60 Minuten (plus Nachgespräch optional)

Workshop optional möglich

jew. 90 Minuten (Zusatzkosten)

Anreisende Personen

4 Spieler*innen, 1 Technikperson

Bühnengröße

optimale Raumgröße 8m x 8m oder größer, minimale Raumgröße 6m x 6m

Deckenhöhe

min. 3,00m, optimal 4,00m oder höher

Raum

verdunkelbar, optimal schwarzer Tanz- oder Holzboden

Technische Voraussetzungen

min. Stromanschlüsse, optimal Lichtanlage (kann mitgebracht werden;

Weitere wichtige Informationen

max. Publikumsgröße: 120-130 Personen, vorherige Raumbesichtigung nötig, Inszenierung ist allerdings auf viele Räume anpassbar.

Themen

Geschlechterrollen, Rollendenken, weibliche und männliche Rollenklischees

Mögliche Verortung (Fächer) im Schulkontext

Sachunterricht, Gesellschaftswissenschaften, Politik, Geschichte, Theater/ Darstellendes Spiel, Deutsch

Theaterpädagogisches Material

Kann auf Wunsch zugesendet werden

Links zum Trailer

vimeo.com/568623867

Website-Adresse

echtzeit-theater.de/?p=1728

Demokratissimo (ab 11 Jahren)

Eine performative Kochshow

Fetter Fisch – Performance/Theater

Inhalt

Wie schmeckt Demokratie? Und was hat Koriander mit Politik zu tun? In einer interaktiven Kochshow voller Fragen und Aromen begeben sich zwei Spielende gemeinsam mit dem jungen Publikum auf eine sinnliche Reise durch Küchen, Kindheitserinnerungen und Gesellschaftsformen. Zwischen Puddingpulver und Grundgesetz, Schreistunde und Wahlkabine wird gemeinsam gekocht, gestritten, gelacht – und gefragt, wie Zusammenleben gelingt.

Mit Humor, Geschichten und echten Zutaten erkundet das Stück, wie Demokratie funktioniert – zu Hause, im Parlament und auf dem Teller.

Pressezitat

„Die Premiere von Demokratissimo zeigte, wie unterhaltsam politische Bildung sein kann. Mit Schauspiel, Tanz und Spielfreude näherten sich Cornelia Kupferschmid und David Kilinc dem Thema Demokratie – gewürzt mit Publikumsinteraktion. […] Herausgekommen ist eine abwechslungsreiche, informative, lustige und schmackhafte Theateraufführung, die reichlich positives Feedback vom Premierenpublikum erntete.“ Westfälische Nachrichten, Maria Conlan, 11.12.2025

Spieldauer

60 Minuten + Nachgespräch

Workshop optional möglich

45-60 Minuten (Zusatzkosten)

Anreisende Personen

2 Spieler*innen, 1 Techniker

Bühnengröße

6x6m

Deckenhöhe

4m

Raum

verdunkelbar

Technische Voraussetzungen

min. Stromanschlüsse, optimal Lichtanlage, Tonanlage (kann mitgebracht werden)

Verortung im Unterricht

Politik, Deutsch, Soziologie, Geschichte, Philosophie, Gesellschaftslehre

Themenschwerpunkte

Demokratie, Nationalsozialismus, politische Systeme, Wahlsystem, Meinungsfreiheit, Selbstermächtigung, Diktaturen, Bundestag

Theaterpädagogisches Material

Kann auf Wunsch zur Nachbereitung zugesendet werden

Links zum Trailer

noch nicht vorhanden

Website-Adresse

https://fetter-fisch.de/demokratissimo/

What about Luca oder die Poesie des Fuck You (ab 12 Jahren)

Fetter Fisch – Performance/Theater

Inhalt

Wenn du ganz jung bist, noch ein Kind, scheint alles möglich, sagt Luca. Aber wenn du größer wirst, werden deine Fantasien oft kleiner. Als Kind dachte Luca immer, dass die Welt grenzenlos sei. Vor allem morgens früh, wenn der Nebel über dem Land lag.

Heute feiern wir den Geburtstag von Luca. Aber wer ist Luca eigentlich? Welches Leben führt Luca und welches Leben wünscht sich Luca? Zwei Performer:innen schlüpfen in viele verschiedene Versionen von Luca. Dabei feiern sie zusammen mit dem Publikum ein Fest, das immer wieder anders ist. Schicht für Schicht zerlegen sie die Geburtstagstorten und entblättern die Systeme, die uns tragen oder einengen. Was bedeutet Erwachsen werden? Müssen wir unsere Wünsche opfern oder können sie wahr werden? Zwischen Luftballons, lässigen Tanzbeats und überflüssigen Geschenken sucht Luca nach Freiräumen. Dabei bedarf es manchmal eines poetischen Fuck You! an die Welt, um den eigenen Weg zu finden. Fangen wir an.

WHAT ABOUT LUCA ist eine rasante, kluge, humorvolle und berührende Performance und eine mitreißende Aufforderung zum selbstbestimmten Handeln

Pressezitat

„So vielfältig wie der Inhalt ist auch die Umsetzung. Kupferschmid und Kilinc spielen, tanzen und diskutieren, räumen die Bühne um, wühlen sich durch Geburtstagstorten und öffnen Geschenkschachteln, in denen sich neue Welten auftun. Langeweile hat bei der rund einstündigen Performance keine Chance. Und dass man pädagogisch angegangen wird, muss man auch nicht fürchten. Hier wird niemand in eine Denkrichtung geschubst, und einen Zeigefinger gibt es schon gar nicht. Vielmehr liefert die Performance Anregungen, Sachen zu hinterfragen und über den Tellerrand hinauszudenken. Und das alles auf eine so charmant-spielerische Art, dass nicht nur Jugendliche Freude daran haben.“ Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, November 2023

Spieldauer

60 Minuten + Nachgespräch

Workshop optional möglich

45-60 Minuten (Zusatzkosten)

Anreisende Personen

2 Spieler*innen, 1 Techniker

Bühnengröße

8×8 m

Deckenhöhe

4m

Raum

verdunkelbar

Technische Voraussetzungen

min. Stromanschlüsse, optimal Lichtanlage, Tonanlage (kann mitgebracht werden), (wenn vorhanden) große Leinwand, Technikplatz (FOH) in Bühnennähe oder alternativ ausreichend lange Videostrecken samt Umwandler auf HDMI von Seiten des Veranstalters

Verortung im Unterricht

Deutsch, Soziologie, Philosophie, Gesellschaftslehre

Themenschwerpunkte

Erwachsen werden, Rollenbilder, gesellschaftliche Systeme, Gender, Selbstermächtigung, Queerness, Schubladendenken

Theaterpädagogisches Material

Kann auf Wunsch zur Nachbereitung zugesendet werden

Link zum Trailer

vimeo.com/894255345

Website-Adresse

fetter-fisch.de/what-about-luca/

Wo ist Banksy??? (ab 13 Jahren)

Fetter Fisch – Performance/Theater

Inhalt

Der Streetart-Künstler Banksy ist Mysterium, Pop-Ikone und gesellschaftliche Sensation. Mit seiner illegalen Kunst dringt er unerlaubt in öffentliche Räume. Er rückt Themen wie Ungerechtigkeit, Gewalt und Diskriminierung in den Fokus und gewinnt damit die Sympathie eines großen Publikums. Das fasziniert uns.

Wo ist Banksy??? vereint auf spannende Weise urbane Graffiti-Kunst mit Musik, Bewegung und Sprache auf der Bühne. Das Stück hinterfragt die Machtsysteme in unserer Gesellschaft und zeigt, warum politisches Denken großen Spaß machen kann. Und dass politische Teilhabe auch viel mit Kreativität und Humor zu tun hat. Dabei entsteht live vor unseren Augen ein Bühnenbild aus Schablonen und Sprühfarben.

Pressezitat

„Mit prägnanten Zitaten und ikonischen Graffiti, die sie während der Inszenierung sprayen, zeichnen sie Banksy als sympathischen Guerilla-Künstler. Seine Gegner: etablierte Kunst, die von einer elitären Minderheit kontrolliert wird. Und der ungezügelte Kapitalismus großer Konzerne, die mit ihrer allgegenwärtigen Werbung Menschen manipuliert und die Städte verschandeln. (…) Sowohl auf der Bühne als auch an der Wand entstehen so starke Bilder.“ Westfälische Nachrichten, 29. Mai 2024

Spieldauer

60 Minuten + Nachgespräch

Workshop optional möglich

45-60 Minuten (Zusatzkosten)

Anreisende Personen

2 Spieler*innen, 1 Techniker

Bühnengröße

7×8 m

Deckenhöhe

4m

Raum

verdunkelbar

Technische Voraussetzungen

min. Stromanschlüsse, optimal Lichtanlage, Tonanlage (kann mitgebracht werden)

Verortung im Unterricht

Kunst, Politik, Deutsch, Soziologie, Philosophie, Gesellschaftslehre

Themenschwerpunkte

Streetart, Kunst, gesellschaftliche Systeme und Machtverhältnisse, Diskriminierung, Selbstermächtigung

Theaterpädagogisches Material

Kann auf Wunsch zur Vor- oder Nachbereitung zugesendet werden

Link zum Trailer

vimeo.com/1064760007

Website-Adresse

fetter-fisch.de/stuecke/wo-ist-banksy/

The BIG Picture (ab 14 Jahren)

Eine außergewöhnliche Lecture-Performance über Selbstermächtung und Zivilcourage

Fetter Fisch – Performance/Theater

Inhalt

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ein Bild kann die Welt verändern. Ein Bild kann dich verändern, kann dich auffordern – zum Denken und zum Handeln. Kommt, lassen wir uns inspirieren! Gemeinsam, jetzt und hier.

Zwei Performerinnen auf der Bühne spielen, dokumentieren und erforschen die story behind the picture. Sie erzählen uns Geschichten von bekannten und unbekannten Menschen. Geschichten von kleinen Helden und weltberühmten Ikonen. Von Menschen, die ihre Visionen in Aktionen umwandeln und Verantwortung übernehmen. Die handeln, Regeln brechen, Traditionen hinterfragen und die Zukunft neugestalten. Denn die Welt ist veränderbar. Dein Körper ist dein Werkzeug. Die Revolution beginnt heute. Fangen wir an.

The BIG Picture ist eine verspielte Inszenierung einer selbst kuratierten Weltausstellung über Empathie, Ermächtigung und Bewunderung des unendlichen menschlichen Einfallsreichtums – verführerisch, utopisch und konfrontierend. Wenn ein Bild besser ist als tausend Wörter, dann hat The BIG Picture die Macht von 20.000 Wörtern.

Laudatio Jugendjurypreis Festival WESTWIND

„Dieses Stück ist etwas sehr Besonderes. Mit eurer natürlichen und lockeren Art habt ihr uns in die Geschichte mitgerissen. Uns war sofort klar, dass ihr auch wirklich an das glaubt, was ihr gesagt habt. Ihr habt es geschafft, wichtige und schwierige Themen gefühlvoll und bewegend darzustellen. Es war humorvoll und gleichzeitig spannend. Besonders gut hat uns der Einsatz eurer Körper gefallen: Ein Highlight hierbei war die Projektion auf den Rücken. Das minimalistische Bühnenbild und die eleganten Kostüme haben eine perfekte Harmonie geschaffen. Wir gratulieren euch sehr herzlich! Die berührenden Geschichten sind uns sehr nahe gegangen und haben uns inspiriert, selbst etwas zu verändern.“

Spieldauer

60 Minuten + Nachgespräch

Workshop optional möglich

45-60 Minuten (Zusatzkosten)

Anreisende Personen

2 Spielerinnen, 1 Techniker

Bühnengröße

8×8 m

Deckenhöhe

4m

Raum

verdunkelbar bzw. nicht ganz hell (Bilder werden auf eine Leinwand projiziert)

Technische Voraussetzungen

min. Stromanschlüsse, optimal Lichtanlage, Tonanlage (kann mitgebracht werden)

Verortung im Unterricht

Deutsch, Soziologie, Philosophie, Politik, Kunst, Medien, Gesellschaftslehre

Themenschwerpunkt

Zivilcourage, Selbstermächtigung, gesellschaftliches Engagement, die Macht von Bildern, Gleichberechtigung

Theaterpädagogisches Material

Kann auf Wunsch zur Vor- oder Nachbereitung zugesendet werden

Link zum Trailer

vimeo.com/386198704

Website-Adresse

fetter-fisch.de/stuecke/the-big-picture/

Nostalgia (ab 14 Jahren)

MNEME kollektiv – Tanzperformance

Inhalt

“Ich musste mein Zuhause verlassen, um ein Mensch zu werden, der frei entscheiden kann.”

Die Sehnsucht nach der Ferne erscheint wie ein Versprechen auf Freiheit. Wir reisen ins Ausland, um die Horizonte unseres bisherigen Lebens hinter uns zu lassen und uns neu zu entdecken. Doch auf der rastlosen Suche nach unserem Platz im Leben flammt in uns immer wieder das Heimweh auf – eine tiefe Sehnsucht nach einer vertrauten Gemeinschaft, nach Zugehörigkeit und Omas Apfelkuchen.
In NOSTALGIA erkundet die Choreografin Eva Borrmann mit dem Münsteraner Tanzensemble MNEME die Bedeutung von Fern- und Heimweh und schafft mit Sprache, Bewegung und Klang einen Raum für den inneren Dialog zwischen beiden Gefühlen. Anhand von Interviews mit Menschen verschiedener Altersgruppen und Kulturen wird ein bewegender Geschichtsteppich gewebt, der das Publikum einlädt, die eigenen Gefühle zu erkunden. Heimweh oder Fernweh?

Spieldauer

50 Minuten + Nachgespräch

Bewegungsworkshop optional möglich

25 Minuten (Zusatzkosten)

Anreisende Personen

5 Spieler*innen, 1 Techniker Auf- und Abbau, 1 Tontechnikerin

Bühnengröße

8x8m

Deckenhöhe

4m

Raum

verdunkelbar

Technische Voraussetzungen

3 Steckdosen

Verortung im Unterricht

Philosophie, Psychologie, Soziologie, Sport

Themenschwerpunkte

persönliche Entwicklung, Auseinandersetzung mit dem „Eigenen“ und dem „Fremden”, Autonomie, Zugehörigkeit

Links zum Trailer

https://vimeo.com/1146890824?share=copy&fl=sv&fe=ci

Website-Adresse

https://mneme-kollektiv.de/nostalgia

Die gepanzerte Vernunft (ab 16 Jahren)

Tat Sachen Theater – Theater

Inhalt

Im Schauspiel „Die gepanzerte Vernunft“, verfasst vom argentinischen Theatermacher Arístides Vargas begegnen sich zwei Insassen einer Anstalt – möglicherweise im Gefängnis oder in einer geschlossenen Psychiatrie. Voll Furcht vor der Strafe und Unterdrückung ihrer Wächter beginnen sie miteinander die Abenteuer von Don Quijote und Sancho Panza zu spielen. Szene für Szene gelingt es ihnen, sich im Rahmen dieser Erzählung und des Rollenspiels zu begegnen und chiffriert ihre Erfahrungen, Erlebnisse der Unterdrückung und Träume mitzuteilen. In den 1970er Jahren wurde die Hälfte des Haftanstalt Rawson im Süden von Argentinien für politische Gefangene bestimmt. Die Versuche, ihrer Wächter und Folterer sie seelisch zu zerstören, scheiterten bei etlichen Inhaftierten. Sie überstanden unter anderem durch geheime kulturelle Treffen, bei denen sie nach Formen suchten, Zeugnis ihrer Erfahrungen abzulegen. Dabei schufen die Gefangenen notgedrungen mit der Einschränkung ihrer Freiheit eine neue künstlerische Praxis. So nutzten sie als Format zur Erkundung und Erforschung von narrativen, gestischen und performativen Ausdrucksformen die Erzählung des Don Quijote. Mit der deutschen Erstaufführung inszeniert das Tat Sachen Theater ein abenteuerliches Narrativ über die Notwendigkeit des Erzählens und der menschlichen Begegnung in Imagination und Vorstellungskraft. Dort, wo das schlimmste Grauen von Gefangenschaft und Folter keinen Zugang findet, Entfremdung und Plünderung des menschlichen Geistes nicht gelingen, finden die Phantasien von ersehnten zukünftigen sozialen Orten ihren Raum. Das kompromisslose und leidenschaftliche Schauspiel von Claudio Ayala wird durch absurde faszinierende Klangwelten des Musikers Jens Brülls untermalt. Die Figuren des Stückes proben wieder frei zu sein und bei ihrer Erprobung werden sie frei von den ständigen Angriffen auf die Vernunft, die ihren Alltag bestimmt.

Spieldauer

ca. 70 Minuten

Workshop optional möglich

(Zusatzkosten)

Anreisende Personen

3 Personen (Schauspieler, Musiker, Techniker*in)

Bühnengröße

ca.25m²

Deckenhöhe

3,5m

Technische Voraussetzungen

Steckdosen, Vorstellungen mit einfacher Saalbeleuchtung sind möglich, Musikanlage wird mitgebracht

Verortung im Unterricht

Geschichte, Philosophie, Sozialkunde, Politik, Spanisch

Themenschwerpunkte

Diktatur, politische Gefangenschaft, Argentinien, Südamerika, Freiheit, Menschenwürde, Kultur

Link zum Trailer

www.youtube.com/watch?v=n3dB3smW66A

Paroli! (ab 14 Jahren)

Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal

Stadtensemble – Theater

Inhalt

Das STADTENSEMBLE bietet ein besonderes, interaktives Theatererlebnis an: Forum Theater nach Augusto Boal.

Wie können wir uns verhalten, wenn wir Unterdrückung und Diskriminierung wahrnehmen? Immer häufiger erleben wir Situationen, in denen es schwer ist, die richtigen Worte zu finden und in Dialog zu treten. Die Folgen sind Verstummen oder Eskalation – die Spaltung manifestiert sich. Nicht selten fühlen wir uns hilflos, unsicher und sogar handlungsunfähig, diskriminierenden und verletzenden Situationen zu begegnen.

PAROLI! lädt ein, spielerisch und interaktiv mit Augusto Boals „Theater der Unterdrückten“ Kommunikations- und Handlungsspielräume zu entdecken und zu erweitern. Zivilcourage und Handlungsmöglichkeiten können unmittelbar im Experimentierraum des Theaters erprobt werden.

Mitwirkende

Carola v. Seckendorff, Gabriela Exner, David Kilinc, Jasmin Wartenberg, Sascha Brügger, Ulrich Bärenfänger, Jakob Reinhardt, Annette Michels

Publikumsgröße
max. 40 Personen

Veranstaltungsdauer
Ab 3 Stunden (180 Min.) mit Workshopelementen und Austausch

Anreisende Personen
6-8 Spieler*innen

Raum
Benötigt wird keine klassische Bühne, sondern eine nicht erhöhte Freifläche von ca. 60 – 80 m². Neben dieser Freifläche wird ein bestuhlter Publikumsbereich gebraucht (Anzahl Stühle = Anzahl der Zuschauer:innen). Außerdem werden 8 Stühle auf der Freifläche für die Szenen benötigt

Deckenhöhe
keine besonderen Anforderungen

Technische Voraussetzungen
Soundanlage mit Bluetooth oder AUX-Anschluss (mini jack 3,5)

Verortung im Unterricht
Diskriminierung durchzieht alle Bereiche unserer Gesellschaft. Nicht zuletzt in der Schule, ein Ort, an dem Menschen aus unterschiedlichsten sozialen Situationen kommen, findet Diskriminierung statt – bewusst wie unbewusst, in der alltäglichen Interaktion und in den Strukturen. Aber auch im außerschulischen Alltag begegnet den Schüler:innen Diskriminierung.

PAROLI! bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich mit eigenen Diskriminierungserfahrungen in einem geschützten Experimentierraum zu befassen und Zivilcourage anderen Menschen gegenüber zu trainieren. Damit knüpft PAROLI! auf lebendige Weise an Unterrichte wie Politik, Ethik und Religion an. Erfahrungen mit u.a. Rassismus, Sexismus, Altersdiskriminierung und Klassismus werden hiermit sichtbar und besprechbar. Schüler:innen reflektieren darüber, was ihre Privilegien sind, von welchen strukturellen Benachteiligungen sie betroffen sind, welche Handlungsmöglichkeiten sie haben und wie sie im Alltag Haltung zeigen können.

Themenschwerpunkte
Theater – Demokratiebildung – Diskriminierung  – Zivilcourage – Handlungsfähigkeit

Website-Adresse
https://stadtensemble.de/paroli-2026

Kulturspaziergänge

Interdisziplinäre, künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum

15 Kommunen des Münsterlandes haben die Möglichkeit einen Kulturspaziergang zu buchen: Die Kulturspaziergänge sind interdisziplinäre, künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum, bei denen jeweils zwei Künstler*innen aus unterschiedlichen Sparten gemeinsam mit Bürger*innen und kommunalen Akteur*innen ihre Stadt oder Gemeinde neu erleben und erkunden. Mit performativen Mitteln wie u.a. Tanz, Musik, Text, Improvisation oder Clownerie entstehen sinnlich ästhetische Erfahrungsräume, die weit über klassische Stadtrundgänge hinausgehen. Ziel ist es, neue Perspektiven auf den eigenen Lebensraum zu eröffnen und kreative Impulse für lokale Kulturentwicklungsprozesse zu setzen. Ein Projekt, welches auf gemachte Erfahrungen bereits in vielen anderen Kommunen zurückgreifen kann und ungeahnte Visionen der eigenen Kulturentwicklung öffnen kann.

Bei Interesse und Fragen melden Sie sich gerne unter der folgenden E-Mail-Adresse:

info@stadtlandbuehne.de

Gefördert im Rahmen des Projekts Stadt.Land.Bühne 2026

Die einzelnen Projekte

Ein Kulturspaziergang zum Mitgehen und Mitgestalten

mit Cornelia Kupferschmid und Carola v. Seckendorff

Dieser Kulturspaziergang, erkundet nicht nur die Stadt, sondern macht auch ihre Bewohner*innen zu Co-Autor*innen. Vorab werden über lokale Presse, Social Media und Partnerinstitutionen (z.  B. Bibliothek, Schulen, Kulturamt) Texte, Gedichte, selbstgeschriebene Szenen oder Wünsche der Bürger*innen gesammelt. Diese Beiträge bilden das dramaturgische Material für den Spaziergang.

Alle eingegangenen Texte werden kuratiert und zu thematischen Stationen verdichtet – etwa „Erinnerung“, „Zukunft“, „Geräusche der Stadt“, „Verborgene Orte“.

Eine kleine Zuschauer*innenschar bewegt sich gemeinsam mit dem Tandem in Person von Cornelia Kupferschmid und Carola v. Seckendorff durch den Stadtraum auf einem von den Bürger*innen bestimmten Weg. Die eingereichten Texte erscheinen in unterschiedlichen Formen – gesprochen, gesungen, gespielt oder auf ungeahnte Weise von den Performerinnen in Bewegung umgesetzt.

Teilnehmer*innen können spontan reagieren, eigene Gedanken mitteilen oder einfach selbst zu Performer*innen werden.

Am Endpunkt bleiben alle, die Lust haben zu einem gemeinsamen Picknick, es wird Mitgebrachtes beim Austausch verzehrt und geteilt. Alle Teilnehmenden erhalten zur Erinnerung einen Reader mit allen eingereichten Beiträgen.

Der Spaziergang macht kollektive Kreativität im öffentlichen Raum erfahrbar und schafft eine poetische Verbindung zwischen individuellen Perspektiven und gemeinsamer Stadtidentität.

Stadt.Land.Bühne wird so zu einem Resonanzraum von Stimmen, Wegen und Geschichten.

ein faszinierend unerklärlich Ding

mit Regine Andratschke und Thomas Schweins

Der Mond schaut in Deine Seele!
Warum fasziniert der Mond so – warum zieht er uns an und beeinflusst uns?
Er ist immer da – auch wenn er nicht sichtbar ist – und doch steht er als feste Grösse in unserem Leben.
Ungeachtet wissenschaftlicher Daten ist und bleibt er ein Magnet für Gefühle, für Stimmungen, für Geheimnisse.
Der Mann im Mond, Frau Luna oder die Mondgöttin.
Und wie verführerisch ist das Unerklärliche für uns Menschen.
Wie schön und gleichzeitig mystisch ist seine Anziehungskraft.
Machen wir uns auf zu einer Reise zum Mond.

Ein Spaziergang voller Überraschungen,Musik und dem Versprechen dem Mond näher zu kommen, als je zuvor !

mit Cornelia Kupferschmid und Carola v. Seckendorff

„Ihr seid Gefangene eurer eigenen Erzählungen. Gefangene eurer Rachsucht, die sich an euch selbst rächt, so unstillbar wie sie ist.“ so Carolin Emcke in ihrem Monolog über die Freiheit. Cornelia Kupferschmid und Carola v. Seckendorff denken in Bewegung durch die Kommune spielend, rezitierend und im Dialog mit ihrem Publikum darüber nach, was Freiheit bedeutet. Gemeinsam stellen wir uns der Frage: Was sind wir bereit zu tun um sie zu verteidigen?

Vorab können selbstgeschriebene Texte oder Wunschtexte eingesandt werden, welche von den beiden Künstler*innen in den Spaziergang eingewebt werden.

was wäre, wenn…?

mit BANSE & NÁSZAY

Loslassen. Abgeben. Neu denken.

Was wäre, wenn Du Dir etwas wünschen könntest?
Was wäre, wenn Du an einem Ort etwas verändern dürftest?
Was wäre, wenn Du Deine Umgebung aktiv mitgestalten könntest?

Was Dich erwartet:
Ein offener Raum für Begegnung, Austausch und neue Blickwinkel auf Deine vertraute Umgebung.

Drei Stationen – drei Zugänge:
Ankommen im Körper
Mit kurzen Übungen aus Yoga und Tanz schärfen wir die Körperwahrnehmung und öffnen einen Raum für kreatives Denken.

Bewusstes Gehen
Wir nehmen die Umgebung neu wahr und lassen daraus Impulse für Gedankenexperimente entstehen.

Austausch
Wir teilen unsere Eindrücke, hören einander zu und entdecken neue Perspektiven.

BANSE & NÁSZAY
sind ein interdisziplinäres Künstlerduo aus den Sparten Schauspiel und Tanz. Unsere unterschiedlichen Hintergründe ergänzen sich dabei auf besondere Weise.

Der Spaziergang richtet sich an 5–20 Teilnehmende.

mit Gabriele Brüning und Gudula Rosa

Was tragen wir bei uns – sichtbar oder unsichtbar?
Welche Dinge, Klänge, Worte oder Orte begleiten uns, prägen uns, bleiben?
Wir – eine Musikerin und eine Schauspielerin – laden zu einem gemeinsamen Kulturspaziergang ein, einem offenen Raum im Gehen, Hören und Teilen.
Wir bringen unsere Lieblingsmusik und Lieblingstexte mit und lassen sie erklingen und lebendig werden.
Bringen Sie mit, was Ihnen am Herzen liegt: ein Lieblingsstück, einen Fund, ein Wort, einen Klang, eine Erinnerung, einen Ort. Etwas Kleines, Großes, Greifbares oder etwas Erzählbares. Unterwegs können wir unsere persönlichen Schätze miteinander verweben: Wir teilen, hören zu, reagieren, tauchen ein. Aus einzelnen Beiträgen entsteht ein gemeinsamer Moment – ein Austausch, der sich im Gehen entwickelt.

So wird der Spaziergang zu einer Sammlung von Stimmen, Eindrücken und Begegnungen.
Zu einem lebendigen Archiv dessen, was uns wichtig ist.
Wir freuen uns auf Sie.

bringen die Ideen der Passanten auf die Straße!

mit Ulrich Bärenfänger und Jakob Reinhardt

„WAS WÄRE, WENN…?“

Zwei Typen im Rahmen –
aber garantiert außerhalb jeder Norm.

Ihr ruft rein, wir drehen auf:
Gedanken werden Songs,
Fragen werden zu Geschichten,
Alltag wird zur Bühne.

Spontan. Musikalisch. Unverschämt lebendig.

Wir nehmen, was ihr gebt –
und machen daraus einen Moment,
den es so nie wieder gibt.

RAMPENSÄUE
– da, wo Zufall plötzlich Kunst wird.

mit Konstantin Buchholz und Ruppe Koselleck

Keiner kennt Sprakel!
Sie wohnen vor Ort? Dort, wo die Amsel zum fernen Dröhnen der Autobahn singt? Sie würden die geheimen Juwelen ihres Viertels mit uns teilen? Dann buchen Sie STADT – LAND – PLUS.

Wir sind Konstantin Buchholz und Ruppe Koselleck – zwei Künstler sowie ein toter Fuchs auf einem Skateboard. Unser Spezialgebiet: Mikroinvasive Interventionen.
Unser Auftrag: Kooperative kleinteilige Weltverbesserungen (KKWs). Dazu bringen wir mit: Einen Koffer kleiner Dinge, Stifte, keine Flöte, uns und eine vergnügliche Neugierde auf Sie und Sprakel.

(Sie kommen gar nicht aus Sprakel? Kein Problem! Sie können uns auch in Amelsbüren buchen – denn Sprakel ist Gorleben und das ist überall)

Stadtinterventionen

Mobile Projekte des Stadtensembles im öffentlichen Raum

Seit 2020 begeistert das Stadtensemble mit unterschiedlichen mobilen Formaten im öffentlichen Raum. Die „Bühne“ ist jeweils nur eine kleine rote „Insel“ und die Anzahl der Performer*innen ist skalierbar. Mit ihren Darbietungen schaffen sie spielend Kontakt und Austausch zum flanierenden Publikum. Die Performances und Lyrikdarbietungen dauern jeweils höchstens 10 – 15 Minuten und werden mehrere Male wiederholt. Die Thematiken sind frei wählbar oder bestechen durch Vielfalt. Das Format zeichnet sich durch Bürgernähe, Intimität sowie die Einladung zum Austausch und zum eigenen kreativen Mitwirken aus.

Spieldauer: 
ca. 2 Stunden pro Projekt

Anreisende Personen: 
frei wählbar, zwischen 3 und 20 Künstler*innen

Räumliche Voraussetzungen: 
Geeignet ist jeder öffentliche Raum, z.B. Stadträume, Parks oder Plätze, in dem mehrere Spielinseln eingerichtet werden können. Diese sollten räumlich verteilt und akustisch leicht voneinander getrennt sein. Zuschauende sowie zufällig vorbeikommende Passant*innen sind eingeladen, von Insel zu Insel zu flanieren, Neues zu entdecken, zu verweilen und sich überraschen zu lassen.

Kosten: 
310,- Euro pro Künstler*in

Bei Interesse und Fragen melden Sie sich gerne unter der folgenden

E-Mail-Adresse: info@stadtlandbuehne.de

Die einzelnen Projekte

Die Mitglieder des Stadtensemble Münster präsentieren jeweils auf roten Inseln einzelne Performances unterschiedlichster Art: Gedichte, kabarettistische Beiträge, Tänze, Lieder, Musikstücke und Monologe. Die verschiedenen Acts dauern bis zu 20 Minuten und werden mehrfach wiederholt. Das Publikum kann sich so sein Programm selbst auf einem kulturellen Parcours zusammenstellen.

Beispiele der vergangenen Jahre:

Im Rahmen von Stadt.Land.Bühne 2025
stadtlandbuehne.de/der-mensch-ist-eine-insel-2025

Im Rahmen von Stadt.Land.Bühne 2024
stadtlandbuehne.de/der-mensch-ist-eine-insel

Im Rahmen der Neue Wege-Förderung 2020
stadtensemble.de/der-mensch-ist-eine-insel/

Die Mitglieder des Stadtensembles begeben sich auf einen poetischen Parcours durch den öffentlichen Raum: Fußgängerzone, Kaufhaus, Cafe, öffentliche Toilette, Supermarkt, Bushaltestelle, Bus, etc. Jeweils „bewaffnet“ mit poetischen Zeilen – von der lyrischen Naturbetrachtung bis hin zu Dada-ähnlichen Sprachspielereien. Die Spieler*innen mischen sich unters Volk, allein oder in kleinen Gruppen, setzen sich im Café an Tische zu anderen Cafébesucher*innen, warten scheinbar auf den Bus, probieren Schuhe an, kaufen im Supermarkt ein, besuchen eine Kirche, sitzen an einem Brunnen und beginnen – unerwartet – ihre nächste Umgebung zu verzaubern, zu irritieren, zum Aufhorchen zu animieren und letztlich einzuladen, in Kontakt zu treten, hinter den Alltagshorizont zu blicken.

Im Vorfeld dieses poetischen Events sind Bürger*innen ebenfalls aufgerufen, sich zu beteiligen: Sie werden über Presse und Social Media dazu aufgerufen, gewünschte oder selbst geschriebene Lyrik an das Stadtensemble zu senden. Die eingesandten Texte werden dann in das Programm der Stadtbestäubung integriert. Zusätzlich können Lieblingsgedichte und selbst Verfasstes überall in der Stadt auf ausgelegte Blanko-Karten geschrieben werden, welche zuvor in Geschäften und Lokalen verteilt werden. Die Bürger*innen sind eingeladen diese „Lyrik-Post“ an verschiedenen Plätzen ihrer Stadt zu hinterlassen, um als poetischer Gruß entdeckt zu werden.

Stadtbestäubung Bestäuber

In einer Zeit der Polarisierung, der Neuordnung der Welt, dem Verlieren sicher geglaubter Bündnisse und erstarkendem Nationalismus, feiert das Stadtensemble den europäischen Gedanken. Im Grünen oder auf öffentlichen Plätzen schafft das Stadtensemble „lyrische Inseln“. Jede Insel repräsentiert jeweils zwei europäische Länder und bietet seinem lustwandelndem Publikum persönlich und exklusiv Lyrik dar: ein Stimmengewirr aus dem struppigen, lärmigen, hinreißenden Europa. Dieses Format wurde in Corona vom Stadtensemble erschaffen und behält seine Aktualität.

Zur blauen Stunde, wenn sich die Dämmerung über die Stadt und die Grünanlagen legt, beginnt jeweils die Veranstaltung (Ge)Dicht an die Nacht. Dann rezitieren Mitglieder des Stadtensemble Münster ausgesuchte Lyrik im Schein von Kerzen und Taschenlampen an verschiedenen Stellen im Grünen. Persönlich gewünschte Gedichte mit Bezug zur Nacht werden ebenfalls vorgetragen. Sie können jeweils beim Stadtensemble eingereicht werden. Auch dieses Format hat schon Tradition: zum ersten Mal verwirklicht 2020 im ersten Corona-Jahr im Schlosspark Münster, im Rahmen von Stadt.Land.Bühne in die Kommunen des Münsterlandes geschickt, erweist sich auch dieses Lyrik-Format als extrem bürgernah und weckt die Liebe zur Lyrik und die Lust am selbst kreativ werden.

Die oben geschilderten Formate lassen sich jeweils auf spezifische Themen oder Events zuschneiden. Sprechen Sie uns an und wir konzipieren Ihre ganz individuelle Lyrik-Veranstaltung.

Kreativkonferenzen

Drei analoge Netzwerktreffen/Kreativkonferenzen mit unterschiedlichen Schwerpunkten bieten auch in 2026 Raum für Begegnung und Wissenstransfer, um das Netzwerk Stadt.Land.Bühne systematisch auszubauen und Synergien zu schaffen.

Infos und Termine zu den Kreativkonferenzen

Am Dienstag, 17. März 2026 findet im Kunsthaus Kloster Gravenhorst von 9 – 15 Uhr eine Kreativ-Konferenz mit Speed-Meeting statt, bei der darstellende Künstler*nnen und Vertreter*innen aus Kommunen in einem offenen Kunstparcours und kurzen Gesprächen Ideen und Kooperationsmöglichkeiten entwickeln.

Jetzt anmelden:
info@stadtlandbuehne.de

Am 2. Juni 2026 wird im Rahmen des NRW Kinder- und Jugendtheaterfestivals Westwind in Münster ein Austauschtreffen initiiert. Ein gemeinsamer Theaterbesuch mit anschließendem moderiertem Gespräch eröffnet neue Perspektiven auf zeitgemäßes Theater für junges Publikum und diskutiert Wege und Möglichkeiten der nachhaltigen Verankerung in den Kommunen, insbesondere in Schulen und kulturellen Netzwerken.

Jetzt anmelden:
info@stadtlandbuehne.de

Am Freitag, 04. September 2026 setzt die Kreativkonferenz Stadt.Land.Bühne den Dialog zwischen Künstler*innen und Kommunen fort. Gemeinsam entstehen Ideen, Projekte und Partnerschaften, deren Ergebnisse dokumentiert und als Grundlage für einen Folgeantrag bei der RKP sowie für langfristige Kooperationen im Münsterland genutzt werden.

Jetzt anmelden:
info@stadtlandbuehne.de